Selbstversorger, so wird es richtig gemacht!

Selbstversorger sei herzlich gegrüßt, schön dass du auf meine Seite gefunden hast.

Selbstversorger

Meine Überschrift “ Selbstversorger, so wird es richtig gemacht! “ ist sicherlich etwas provokativ, doch was steckt dahinter?

Ich betreibe seit etwa 15 Jahren auf meinen 1,8 Hektar Land Selbstversorgung und werde häufig von Leuten die auch so leben wollen um Rat gefragt.

Oft sind es ganz banale Dinge, die den Anfang der Selbstversorgung so schwer machen. Denn man findet einfach in keinem Buch den Rat den man bräuchte. Oft sind diese Bücher von Autoren geschrieben, denen es an eigener Erfahrung mangelt und sie nur bestehendes Wissen kopieren und in einem neuen Buch mit schönen vielen bunten Bildern verpacken. Auch das Internet bietet nicht immer eine Lösung und man muss sich mühsam Informationen zusammensuchen. Wie oberflächlich und mangelhaft diese Bücher geschrieben sind merkt man aber erst nach Jahren, wenn man selbst genug Erfahrungen in all den Enttäuschungen und Glücksmomenten gesammelt hat.

Nun hab ich mir gedacht, das ich hier meine Erfahrungen der Letzten Jahre veröffentliche und so dem einen oder anderen den Einstieg als erfolgreichen Selbstversorger erleichtern kann.
Aber auch all diejenigen die bereits erfolgreiche Selbstversorger sind, werden hier den ein oder anderen nützlichen Tipp finden.

Unser aller Motto sollte also lauten:“ so wird es richtig gemacht!

 

Selbstversorger, was ist das?

 

Zu Beginn sollte man sich erst einmal genau darüber im klaren sein was überhaupt ein Selbstversorger ist.
Denn viele machen den Fehler, zu meinen, ein Selbstversorger versorgt sich nahezu 100% selbst. Dieses Ziel ist zu hoch gesetzt, man wird kläglich dabei scheitern, denn viele Dinge die man braucht gibt es ganz einfach nicht in deiner Gegend oder es ist total unwirtschaftlich sich damit abzugeben. Es wird zum Beispiel niemand auf die Idee kommen sein Salz selbst abzubauen es sei denn er wohnt direkt am Meer usw.
Anfänger verwechseln hier oft Survival mit Selbstversorgung, denn sich zu 100% selbst zu versorgen ist möglich, doch muss man so viele Abstriche an Lebensqualität hinnehmen, das dies eigentlich außer Frage steht. Die Selbstversorgung die ja eigentlich die eigene Lebensqualität steigern soll, würde somit zum Überlebenskampf werden.
Unser Ziel ist es also so viel und effektiv wie möglich, Dinge unseres täglichen zu erzeugen ohne dabei selbst zugrunde zu gehen.

 

Selbstversorger aus ökologischer Sicht.

 

Selbstversorger-1Selbstversorgung macht aus ökologischer Sicht natürlich Sinn. Durch eine Produktion vor Ort, werden zum einen die langen Transportwege gespart zum anderen fördert eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die am besten auch noch auf Kunstdünger, Herbizide und Pestizide verzichtet die Artenvielfalt. Vom aussterben bedrohte Nutztierrassen und viele Kulturpflanzen werden heutzutage nur von den vielen privaten Tierzüchtern und Gärtnern am leben gehalten und retten somit den Genpool für unsere Nachkommen, die hoffentlich nicht mehr den Profit in den Vordergrund stellen und wieder zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserer Natur zurückkommen.
Wie wichtig dieser Genpool ist, werde ich zu gegebener Zeit in einem Ebook, das sich mit der eigenen Zucht von braunfäuleresistenten Kartoffeln beschäftigt, veröffentlichen.

 

Selbstversorger lohnt sich das?

 

 

Selbstversorger-2Das hängt von vielen Faktoren ab und kommt zudem auf die eigene Betrachtungsweise an.
Also für einen selbst eröffnet sich durch die Selbstversorgung ein völlig neues Lebensgefühl. Man kann Stolz auf die selbst erzeugten gesunden Lebensmittel sein, sich an seinen Tieren und seinem Grund und Boden erfreuen, sich an seinem eigenen Brennholz erfreuen und vieles mehr. Dies alles kann einen beträchtlichen Gewinn darstellen der sich in Geld nicht messen lässt.

Aber auch finanziell kann sich ein Selbstversorger Leben lohnen, wenn man einige Kniffe, die ich euch im Laufe der Zeit hier zu Verfügung stelle, kennt und anwendet. Zum einen reduzieren sich die Einkäufe im Supermarkt, Geld was man nicht ausgeben muss kann als passives Einkommen gewertet werden.
Zum anderen gibt es aber auch Möglichkeiten seine Produkte zu vermarkten oder mit meinem kleinem Geschäftsmodell sich sogar eine kleine Hühnerfarm aufzubauen und dies sogar ohne eigenes oder Pachtland.

Selbstversorger brauchen Land, aber wie viel?

 

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Wer nur einen Balkon zur Verfügung hat, der ist definitiv hier auf meiner Seite nicht gut beraten, von Selbstversorgung auf so kleinen Flächen hab ich einfach keine Ahnung.

Ein übereifriger Selbstversorger, bei der Kartoffelernte
Ein übereifriger Selbstversorger, bei der Kartoffelernte

Ein Nutzgarten sollte schon mindestens 300 qm haben um wenigstens einiger Maßen etwas anbauen zu können. Wenn auch noch Getreide angebaut werden soll, braucht man schon mindestens 2000qm.
Wer Tiere hält, braucht natürlich gleich wesentlich mehr Land. Tiere brauchen Auslauf und Futter das man anbauen muss. Wer Futter zukauft kommt mit entsprechend weniger Land aus.
Viele Selbstversorger wollen auch noch ihr eigens Brennholz haben. 4000 qm wäre hier meiner Meinung nach, bei entsprechender Forstwirtschaft, das absolute Minimum.
Die Angaben sind aber sehr mit Vorsicht zu genießen, da kein Grundstück dem anderen gleicht und die Bodenpunkte hier sehr entscheidend sind.
Ihr seht also, man kann keine pauschalen aussagen treffen. Wie viel Land ihr letztendlich benötigt liegt in erster Linie von euren Fähigkeiten und Vorstellungen ab, was ihr machen wollt und welches Land euch zur Verfügung steht.
Mein Rat ist allerdings, fangt klein an um nicht den Spaß an der Sache zu verlieren.

Ich versuche diese Seite möglichst übersichtlich aufzubauen, so das du alles über die Menüleiste erreichen kannst.
So nun kann es ja losgehen.